
Wer schon einmal eine alte Nähkiste aus Holz geöffnet hat – vielleicht eine, die der Mutter, Großmutter oder gar Urgroßmutter gehörte –, hat sie wahrscheinlich gesehen. In den samtgefütterten Fächern oder in einer kleinen Schublade liegen Fingerhüte. Manche sind aus schlichtem, leicht narbigem Stahl, andere aus zartem, mit Rosen bemaltem Porzellan, wieder andere aus glänzendem Silber.
Arte tessile
Man könnte meinen, ein Fingerhut sei nur ein einfaches, vergessenes Werkzeug. Doch seine Geschichte ist in Wahrheit eine tiefgründige, umfassende Geschichte menschlicher Handwerkskunst, der Entwicklung von Materialien und der stillen, oft übersehenen Arbeit der Frauen, die vor uns lebten.
Da Sie die Wissenschaft hinter den Funktionsweisen der Dinge , die Schönheit uralter Traditionen und den Einfallsreichtum vergangener Generationen so sehr schätzen, wollen wir uns nun der Geschichte dieses kleinen, aber mächtigen Werkzeugs widmen.
Der Name: Eine sprachliche Zeitmaschine
Beginnen wir mit dem Wort selbst. Das Wort „Fingerhut“ stammt vom altenglischen Wort „thymel“, was wörtlich „Daumen“ bedeutete. (Dieses wiederum stammt von „thuma“, der alten Wurzel für Daumen).
Jahrhundertelang nannte man es einfach „Daumenstiel“ oder „Fingerhut“. Erst im 17. Jahrhundert entwickelte sich daraus das Wort „Fingerhut“. Es ist ein schönes sprachliches Zeugnis dafür, dass dieses Werkzeug ursprünglich zum Schutz des Daumens entwickelt wurde – jenes Fingers, mit dem man hauptsächlich eine schwere Nadel durch dicken Stoff drückt!
Scienze
Die Wissenschaft der „Grübchen“ (Warum sie so aussehen)
Haben Sie sich jemals gefragt, warum fast jeder traditionelle Fingerhut mit diesen kleinen gitterartigen Vertiefungen oder Dellen übersät ist? Das dient nicht nur der Dekoration; es ist ein geniales Beispiel für Reibungsphysik .
- Das Problem: Wenn man eine Stahlnadel durch dicken Denim, Canvas oder mehrere Lagen einer Steppdecke sticht, ist die Nadel unglaublich glatt. Ist die Oberfläche des Fingerhuts glatt, rutscht die Nadel ab und man sticht sich in den Finger.
- Die Wissenschaft dahinter: Diese winzigen Vertiefungen fungieren wie mikroskopische „Zähne“. Wenn der glatte Schaft der Nadel in das vertiefte Metall des Fingerhuts drückt, greifen die Vertiefungen die Nadel und übertragen die Druckkraft Ihres Fingers direkt in das Nadelöhr, ohne dass diese abrutscht.
- Die Ausnahme der „glatten Oberseite“: Bei genauer Betrachtung antiker Fingerhüte findet man mitunter sogenannte Schneiderfingerhüte, deren Oberseite völlig glatt ist und die nur an den Seiten genoppt sind. Der Hintergrund: Schneider nutzten die glatte Oberseite, um die Nähte eines Wollanzugs nach dem Nähen sanft zu glätten und zu drücken. Die genoppten Seiten dienten dabei lediglich dazu, die Nadel vorzuschieben.
Von Knochen zu Stahl: Die Evolution der Materialien
Es handelt sich um eines der ältesten Instrumente der Geschichte. Da die Archäologen nicht besonders auf die römische Stadt zurückgegriffen haben, ist es wahrscheinlich, dass sie vor all ihrer Erfindung noch mehr erfahren haben!
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- Die antike Zeit: Die ersten drei Jahre waren dick aus Stein, Stein, Stein, Knochen oder Horn . Er besteht im Wesentlichen aus kleinen Cappuccinos, um das Durchstechen der Haut zu verhindern.
- Die Offenbarung der Metalle (X Sekunden): Ich begann mit dem Vergleich in der Mitte des Metalls. Die Stadt Norimberga in Deutschland war die weltweite Hauptstadt der digitalen Produktion im 15. und 16. Jahrhundert und wurde von ihren „Digits di Norimberga“ in englischer Sprache berühmt.
- Die Ära des Unfalls (17.-19. Jahrhundert): Im siebten Jahrhundert wurde ein brillanter metallurgischer Kunsthandwerker aus London untersucht, der den Unfall in dünne und widerstandsfähige Formen verwandelte. Dies ist die Grundlage für die Erstellung von Büchern in Sheffield . Diese verrückten Oggetti sind unglaublich lange her, aber sie werden nicht unter Druck gesetzt und können vor mehr als einem Jahr auf der Haut infiltriert werden, bevor sie in die Falle gelockt werden, ohne dass sie die Perforation in der letzten Minute verspüren!
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